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Schwanger -  Alles was Sie jetzt wissen müssen

Besteht bei Ihnen der dringende Wunsch schwanger zu werden und endlich eine eigene Familie zu gründen? Dann gibt es einige Dinge, die Sie unbedingt wissen müssen. Nachdem Sie die Verhütung abgesetzt haben, findet wieder ein Einsprung statt. Der Eisprung muss sein, ansonsten kann sich keine Schwangerschaft einstellen. Bis sich alles wieder eingependelt hat, kann von Frau zu Frau verschieden sein. Doch grundsätzlich kann es schon im ersten Monat nach absetzten der Pille zu einer Schwangerschaft kommen.

Um schwanger zu werden, muss man seine fruchtbaren Tage kennen. Das ist die Zeit, an der der Eisprung stattfindet. Und wann dieser Zeitpunkt ist, ist abhängig von der Regel. Der Zyklus dauert genau vom ersten Tag der Regel bis ersten Tag der nächsten Regel. Der Eisprung findet immer in der Mitte beider Blutungen statt. Und genau in dieser Zeit sind die fruchtbaren Tage einer Frau. Man sagt, dass eine Frau 4 Tage vor dem Eisprung und bis zu 24 Stunden nach dem Eisprung fruchtbar ist. Oft bemerken die Frauen auch die Zeit ihres Eisprungs. Es gibt auch sogenannte Ovulationstests. Die fruchtbaren Tage der Frau berechnen.

Tritt die Schwangerschaft nach der Befruchtung ein, gibt es zwar noch längst keine äußeren Anzeichen einer Schwangerschaft, aber der Körper läuft jetzt auf Hochtouren. Im Körper der Frau kommt es zu einer vermehrten Hormonproduktion. Diese reagiert dann oft mit starken Stimmungsschwankungen. Mit dem Augenblick der Befruchtung verändern sich die Hormone. Die Eizelle nistet sich in der Gebärmutter ein und die Plazenta, fängt an sich zu entwickeln. Diese fängt jetzt mit der Produktion von Östrogen und Schwangerschaftshormonen an. Ab dem 4. Monat wird diese Produktion gänzlich von der Plazenta übernommen, bisher hatte sie Unterstützung durch die Eierstöcke.

Die Stimmungsschwankungen können in der ersten Zeit der Schwangerschaft vermehrt vorkommen. Die Schwangere erlebt oft ein Wechselbad der Gefühle, die Hormone spielen verrückt. Das liegt daran, dass die Hormone aus dem Gleichgewicht geraten. Die Abstimmung zwischen Plazenta und Eierstöcken benötigt einige Zeit um die veränderte Situation in Einklang zu bringen. Ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel kann man von einer Besserung ausgehen.

Eine Frau, die Ihren Körper kennt, bemerkt die Veränderungen, die sich zu Beginn einer Schwangerschaft einstellen. Außer den Stimmungsschwankungen, kommen noch etliche weitere Symptome wie, das Ausbleiben der Regel, eine morgendliche Übelkeit, Schwindel, niedriger Blutdruck, häufiges Wasserlassen, Hautunreinheiten oder auch das wachsen der Brüste hinzu.

Treffen diese Symptome zu, so wird es Zeit einen Frauenarzt aufzusuchen. Meistens ist das in der 5.Schwangerschaftswoche. Dieser wird zunächst einen Schwangerschaftstest durchführen. Dann wird er anhand der letzten Regelblutung das Geburtsdatum bzw. das Entstehungsdatum feststellen. In einer weiteren Untersuchung wird der Arzt anhand der Farbe des Muttermundes und einer leicht vergrößerten Gebärmutter nochmals die Schwangerschaft bestätigen können. Bei der Ultraschalluntersuchung wird man flüssigkeitsgefüllte Blase erkennen, das ist die Fruchthöhle. Die werdende Mama sollte nach Bestätigung der Schwangerschaft auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung achten. Damit es Mutter und Kind gut geht.

Der Verlauf einer normalen Schwangerschaft läuft je nach der Schwangerschaftswoche in etwa so ab:

  • 1. bis 8. Woche: Der Körper fängt an sich zu verändern, oft bedingt durch die Hormonumstellung.
  • 9. bis 16. Woche: Ab dem dritten Schwangerschaftsmonat hat sich der Körper auf die Schwangerschaft eingestellt, der Körper kommt wieder etwas zur Ruhe. Das Risiko einer Fehlgeburt reduziert sich. Bei einer Ultraschalluntersuchung können die ersten Bilder des ungeborenen Babys betrachtet werden.
  • 17. bis 24. Woche: Der Bauch wird sichtbar an Umfang zunehmen. Die Bewegungen des Kindes werden spürbar. In dieser Zeit kann auch schon das Geschlecht des Kindes festgestellt werden.
  • 25. bis 32. Woche: Das Leben der Mama wird deutlich beschwerlicher, der Bauchumfang nimmt stetig an Umfang zu. Die Mama sollte jetzt mehr an sich denken und alles ruhiger angehen. Die ersten ernsthaften Gedanken an die Geburt werden aufkommen. Am Baby kann man jetzt schon alles vollständig erkennen.
  • 33. bis 40. Woche: Die Zeit wird immer anstrengender und mühsamer. Das Kind legt an Größe und Gewicht noch mal so richtig zu. Die Zeit der Vorsorgeuntersuchungen wird jetzt auf alle 14 Tage gelegt. Das Baby dreht sich in dieser Zeit und bringt sich sozusagen in Geburtsposition.
  • Um den Geburtstermin herum ist die Schwangere oft unsicher, denn die Gebärmutter führt „Übungswehen“ aus, oft weiß man dann nicht, ob es jetzt losgeht oder noch nicht.
  • Die Geburt wird in vier Phasen unterteilt. Die Eröffnugsphase, die Übergangsphase, die Austreibungsphase und Nachgeburtsphase.

Die erste Phase der Geburt ist die längste, diese Phase hält an, bis der Muttermund komplett geöffnet ist, und wird begleitet von Wehen. Die zweite Geburtsphase ist zwar kurz aber umso heftiger. Es kommt zur vollständigen Öffnung des Muttermundes. Was die kurz bevorstehende Geburt endgültig ankündigt. Jetzt beginnt die dritte Phase der Geburt. Diese ist von heftigen Wehen begleitet. Mit jeder Wehe wird das Kind durch das Becken gedrückt. Bis es schließlich zur Geburt kommt. Jetzt kommt die letzte Phase des Geburtsvorgangs. Das Baby ist geboren, doch gleich nach der Geburt des Kindes zieht sich die Gebärmutter nochmals stark zusammen. Zu den sogenannten Nachgeburtswehen. Denn der Mutterkuchen muss sich noch von der Gebärmutterwand lösen und raus.

Anschließend wir Mutter und Kind genaustens untersucht und gegebenenfalls versorgt. Die Mutter wird Ihrem Kind zum ersten Mal die Brust geben, gleich nach der Geburt.