Eisprungkalender



Mit einem Eisprungkalender kann jede Frau relativ leicht ihre fruchtbaren Tage berechnen, sie braucht dazu nur zwei wichtige Informationen, nämlich den letzten Beginn ihrer Periode und die Länge ihres Zyklus. Die Länge des Zyklus wiederum lässt sich ganz einfach durch das Zählen der Tage vom ersten Tag der letzten Periode bis zum Tag vor der nächsten Periode berechnen.

So einen Eisprungkalender für fruchtbare Tage bekommt man in allen nur erdenklichen Variationen kostenlos im Internet. Alle dort verfügbaren Eisprungkalender berechnen auf jeden Fall die fruchtbaren Tagen, manche können aber noch mehr. Es gibt beispielsweise Kalender, die den Geburtstermin bei einer Empfängnis im aktuellen Zyklus errechnen und auch gleich noch angeben, in welchem Sternzeichen das Kind 9 Monate später geboren werden wird. Das lässt sich für eine Empfängnis im nächsten oder in einem späteren Zyklus fort führen.

Neben dem Eisprungkalender für fruchtbare Tage werden auf den themenspezifischen Internetseiten zusätzlich wichtige Informationen für die Planung einer Schwangerschaft mit geliefert. Dort kann man zum Beispiel Angaben darüber finden, wie man das Geschlecht des geplanten Kindes beeinflussen kann. Dafür muss man wissen, dass jene Spermien, die zur Zeugung eines Mädchens führen, langsamer voran kommen und länger leben. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Geschlecht des Wunschkindes weiblich sein wird, vor dem Eisprung am größten. Können sich diese Spermien ein paar Tage vorher auf den Weg zum Ei machen, haben sie einen Zeitvorteil gegenüber den männlichen Vertretern. Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden höchstwahrscheinlich nur noch Spermien übrig sein, die ein Mädchen zeugen. Die Zeit für die Zeugung eines Jungen hingegen ist besonders günstig am Tag des Eisprungs. Dann können die schnelleren Spermien das Rennen zum Ei eher gewinnen und die Wahrscheinlichkeit, dass 9 Monate später ein Junge geboren wird, ist somit größer. Es handelt sich hier allerdings wirklich nur um Wahrscheinlichkeiten, die hundertprozentig sichere Vorausbestimmung des Geschlechts eines Kindes ist zum Leidwesen mancher Eltern nicht möglich.

Die kostenlos zur Verfügung stehenden Eisprungkalender funktionieren recht gut und können für zukünftige Eltern mit Kinderwunsch eine große Hilfe sein. Je regelmäßiger der Zyklus der Frau, desto zuverlässiger auch die Berechnungen des Eisprungkalenders. Kommt es jedoch häufig zu Zyklusschwankungen, schleichen sich leicht Ungenauigkeiten bei der Berechnung ein. Stellt eine Frau also fest, dass ihre Zykluslänge von Monat zu Monat etwas variiert, sollte sie, um ganz sicher zu gehen, zur Bestimmung des Eisprungzeitpunktes zusätzlich auf folgende Anzeichen achten:

  • Ein leichtes Ziehen oder Stechen im Unterbauch
  • Ein Anstieg der Körpertemperatur um etwa ein Grad
  • Ein durchsichtiger und etwas schlüpfriger Zervixschleim, der rohem Eiweiß ähnelt
  • Eventuell eine leichte Schmierblutung

Es gibt auch Eisprungkalender mit Einnistung, die den Zeitpunkt angeben, zu dem sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Das ist der Beginn der Schwangerschaft, von jetzt an beginnt der Körper der Frau vermehrt das Hormon hCG (humanes Choriongonadotropin) auszuschütten, welches ab einer gewissen Konzentration in Schwangerschaftstests nachgewiesen werden kann. Solche Zeitangaben sind allerdings nicht sehr genau, da die Zeitspanne von der Befruchtung bis zur Einnistung sich zwischen sechs und zehn Tagen bewegen kann. Ein Eisprungkalender mit Einnistung kann also für diesen Zeitpunkt eine Abweichung von mehreren Tagen nicht ausschließen. Wie beim Eisprung auch, kann die Frau zusätzlich auf gewisse körperliche Anzeichen der Einnistung achten. Diese sind auch ähnlich wie beim Eisprung, ein Ziehen oder Stechen im Unterbauch kann genauso auftreten wie eine leichte Schmierblutung, die sogenannte Nidationsblutung.